Die Schaltung der Anzeigeeinheit

Das Herzstück bildet ein mit internen 4MHz getakteten PIC16F630. Das Signal von der Lichtschranke gelangt an RA3, das Signal vom Gleis wird im Pegel begrenzt an RA2 geführt. RA0,1,4 und 5 gehen an den BCD-zu 7-Segment Encoder 4511. Die Segmentspalten werden durch H-Pegel an RB0,1,2 getrieben.
RB3,4 und 5 steuern am 4511 die Dunkeltastung (BI) Lampentest (LT) und die Freigabe des Chips (LE). In der Schaltung sind noch 2 Verstärker gezeigt, die  für eine Gabellichtschranke oder Reflexlichtschranke genutzt werden können. Die im vorhergehenden Abschnitt "Mechanik" beschriebene Beschaltung mit einer IRL80A und einem SFH3100F (statt LPT80A) und den Widerständen R24 und R25 sind empfindlich genug, um RA3 zuverlässig anzusteuern.

Die Schaltung wird zur Stromversorgung direkt mit dem DCC-Signal verbunden. Die Stabilisierung der benötigten 5V wird durch ein 7805 erreicht. An einer der Zuleitungen des DCC-Signals wird über R23 das Signal abgegriffen und über die Schottky-Dioden D1 im Bereich von maximal -0,3V bis Vpp+0,3V begrenzt.

Die 3 Stück 7-Segmentanzeigen werden auf Seite der Anoden parallel vom 4511 versorgt. Die Kathoden werden durch Q1,2 oder 3 einzeln gegen Masse geschaltet, so dass nur eine Anzeige zur gleichen Zeit in Betrieb ist. Q1,2 und Q3 bekommen für jeweils 8ms einen H-Pegel und bringen die Segmente der Anzeige zum Leuchten. Die Refreshzeit ist für die gesamte Anzeige also 24ms lang. Während des Wechsels der Anzeigesegmente wird die Anzeige selbst über BI dunkel getastet.

Nach dem Einschalten erfolgt ein Lampentest, es werden bei allen 3 Anzeigen alle Segmente angesteuert '888'. Nach 2 Messzyklen schaltet die Anzeige zunächst auf '000' und nach einem weiteren Messzyklus wegen der nun aktiven Vornullenunterdrückung auf '0'. Dies und  weitere Bestandteile der Lösung sind im folgendem Abschnitt beschrieben.